Alles eine Frage der Bank

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Moderator: pantarhei

chrisS
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Alles eine Frage der Bank

Beitrag von chrisS » 18.11.2010, 12:09

Hey Leute,

zur Zeit bin ich ja bei der Deutschen Bank.
Zu meinen Eckdaten:
Unter 10 Trades / Monat. Manchmal mehr, manchmal weniger. Je nach Haltedauer.
Tradegröße: 1000-2000€
Gesamtvolumen: ~ 9000€
Tradeort: meistens Xetra

Zur Bank:
Keine Depotgebühren, ca 8€ kosten pro Trade (excl. Handelsplatzgebühr), Orderänderungen/Streichungen 5€, Limitänderungen 5€, SL-Änderungen 5€.
Bis jetzt habe ich endlich Einsicht bei den RT-Kursen aber noch keine Orderbücher.
Sonstige Leistungen: Nicht das ich wüsste, das virtuelle Depot bei WO finde ich sogar besser. Newsmeldungen über die Deutsche Bank gibts nicht.

Was meint ihr denn zu meiner Situtation?
Welche Bank kommt eher in Frage?
Habe zZ noch mein Girokonto bei der Deutschen Bank.
"Banker sind Menschen, die dir bei guten Wetter einen Regenschirm leihen, ihn aber zurückfordern sobald es zu regnen beginnt."
Mark Twain amerikan. Schriftsteller

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Beitrag von pantarhei » 18.11.2010, 12:43

Die Gebühren für Orderänderungen sind heftig!

Musst du für Realtimekurse zahlen?

Bis vor kurzem hätte ich sofort nordnet empfohlen. onvista kommt da nicht heran.

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Beitrag von chrisS » 18.11.2010, 12:52

Realtimekurse stehen mir glaube unbegrenzt zur Verfügung.
Allerdings gibt es keine schönen Tools.
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Beitrag von arin » 18.11.2010, 18:29

Magst Du nicht mal lynx ausprobieren, wenn Du Dir eh' einen neuen broker suchen willst?

http://www.lynxbroker.de/

günstige Preise und keine sofortige Abgeltungssteuer...

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Beitrag von chrisS » 18.11.2010, 20:13

Sind die seriös?
Schon jemand Erfahrungen damit gesammelt?
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Re: Alles eine Frage der Bank

Beitrag von Schneeflocke » 19.11.2010, 09:00

chrisS hat geschrieben:Hey Leute,

Tradegröße: 1000-2000€
ca 8€ kosten pro Trade (excl. Handelsplatzgebühr), Orderänderungen/Streichungen 5€, Limitänderungen 5€, SL-Änderungen 5€.

Hey ChrisS,
Wenn das 8€ jeweils für Kauf und Verkauf sind, und du 1000€-Positionen hast, dann gehen ja ganze 1,6% für Transaktionskosten drauf. Das ist meiner Meinung nach viel zu viel. Selbst wenn es nur 0,8% wären, würde mir das stinken.
Vielleicht solltest du dich fragen, was ein besseres Verhältnis von Diversifikation zu Positionsgröße wäre. Ich persönlich habe lieber etwas weniger Titel und dafür weniger TA-Kosten durch größere Positionen. Ich strebe 4000 an, kommt aber sehr auf die Liquidität des Titels an.

Gruß
If you don't risk anything, you risk even more.

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Beitrag von arin » 28.11.2010, 11:28

Börse online:

Preiskampf bei Nebenkosten

In jüngster Zeit ist es für Kunden von Onlinebrokern teurer geworden zu handeln: Ein
Billiganbieter ist vom Markt verschwunden, ein anderer hat seine Flat Fee gestrichen.
BÖRSE ONLINE präsentiert die aktuellen Konditionen der wichtigsten Anbieter


Aktien unabhängig vom Volumen auf Xetra
für 3,49 Euro traden, zumindest als Neukunde
in den ersten drei Monaten – mit
diesem Billigangebot versuchte der schwedische
Onlinebroker Nordnet noch im ersten Halbjahr
2010, Kunden in Deutschland zu gewinnen. Doch
genutzt hat es ihm nicht mehr viel: Die kritische
Masse blieb aus. Daher verkaufte er sein Deutschlandgeschäft
mit rund 10 000 Kunden an die Onvista
Bank. Seit Ende Oktober ist Nordnet Geschichte in
Deutschland – und die hiesigen Brokerkunden
haben eine Billigalternative weniger.
dass wertpapierorders am deutschen Markt teurer
geworden sind, hat noch einen weiteren wichtigen
Grund: Mitte September strich die targobank
ihre 2004 eingeführte Flat Fee im Onlinebrokerage
von 9,99 Euro und ohne Zuschlag von Parkett- oder
Xetra-Gebühren. Gerade bei Kunden mit größeren
Handelsvolumina war sie geschätzt. Bei Markteinführung
klang die Begründung für die Flat Fee sehr
einleuchtend: „Eine Order kostet die Bank immer
gleich viel, egal ob der Kunde für 2000 Euro oder
für 200 000 Euro Wertpapiere ordert. Ein Preismodell,
das vom Ordervolumen abhängt, kann man
Kunden eigentlich nur schwer argumentativ klarmachen“,
hieß es damals gegenüber BÖrSE
ONLINE.
Doch inzwischen argumentiert die Targobank
mit dem Wettbewerbsumfeld – und verlangt wie
etliche andere auch eine Provision von 0,25 Prozent
vom Kurswert plus zusätzlich variable Börsenplatzgebühren.
Kleiner Trost: Das Mindestentgelt beträgt
nur 8,90 Euro – Aufträge für 2000 Euro sind daher
günstiger als bei einigen großen Wettbewerbern
wie Comdirect, Cortal Consors oder ING-diba. Woanders
lebt die Flat Fee weiter: Flatex hat damit
inzwischen mehr als 100 000 Kunden gewonnen.
Doch längst ist beim Konditionenvergleich die
Orderstaffel nicht mehr allein entscheidend. Der
Preiskampf wird zunehmend ins Kleingedruckte
verlagert. Das hat sich die Branche von den Billigfliegern
abgeguckt: Kerosinzuschläge, Steuern und
Gebühren lassen vermeintliche Schnäppchen bei
genauerem Betrachten gar nicht mehr so günstig
aussehen. Bei den Onlinebrokern sind es die börsenplatzabhängigen
Gebühren, Kosten für Teilausführungen
sowie Limitgebühren, die teils ordentlich
zu Buche schlagen.
Bei vielen Anbietern hat es sich zudem längst
eingebürgert, eine pauschale Zusatzgebühr für
Aufträge über das Börsenparkett oder Xetra zu verlangen.
Auch ING-Diba macht beim Spiel mit:
Seit diesem Herbst verlangt die Bank eine Xetra-
Gebühr von 1,25 Euro; die Parkettgebühr von 2,50
Euro berechnet sie bereits seit zwei Jahren. „Wir
verdienen da wirklich nichts dran“, versichert ein
Sprecher der Bank.
Dabei sind 2,50 Euro für eine Parkettorder noch
nicht einmal spitze: maxblue, der Broker der deutschen
bank, will 3 Euro, die dab bank 2,90 Euro.
Flatex und neuerdings auch die Targobank leiten
die Börsengebühren einfach an ihre Kunden weiter.
Das Argument der Targobank: Eine pauschalisierte
Börsenplatzgebühr könne gerade bei kleinen Aufträgen
höher ausfallen als die tatsächlich entstandenen
Kosten. Auf der anderen Seite haben die
variablen Kosten den Haken, dass sie im Vorhinein
für Kunden nicht einfach kalkulierbar sind.
teurer als gedacht kann es auch werden, wenn es
zu Teilausführungen einer Order kommt, wie es
gerade auf Xetra immer wieder geschieht. Taggleiche
Teilausführungen sind zwar bei vielen Häusern kostenlos;
erstrecken sie sich über mehrere Tage, sieht
es aber oft anders aus. Und selbst bei taggleichen
Teilausführungen gibt es einige Besonderheiten:
Bei S broker und bei der Targobank kosten gesplittete
Orders nur dann nichts extra, wenn sie zum exakt
gleichen Kurs abgerechnet werden. Ganz ohne Einschränkung
kostenlos sind taggleiche Teilausführungen
auf Xetra bei den Brokern nach unserem
Vergleich nur bei Comdirect, DAB Bank, Maxblue
und Vitrade (siehe S. 66). Kunden haben allerdings
Alternativen: Sie können ihre Aufträge im außerbörslichen
Handel platzieren – zum Beispiel im
Direkthandel mit Emittenten oder Market Makern.
Daher ist es wenig verwunderlich, dass der Anteil
des außerbörslichen Handels bei Deutschlands Onlinebrokern
immer mehr an Bedeutung gewinnt.
Wer erstmals zu einem Onlinebroker wechseln
möchte oder wissen will, ob er bei seinem Anbieter
noch richtig aufgehoben ist, dem bleibt nichts anderes
übrig, als sich in die Details der Preismodelle
zu vertiefen – einmal abgesehen davon, dass Produktpalette
und Serviceangebot des Anbieters zu
den eigenen Handelsbedürfnissen passen müssen.
Die immer beliebteren ETF-Sparpläne etwa gibt es
derzeit nach unserem Vergleich nur bei Comdirect,
Cortal Consors, DAB Bank, ING-Diba, Maxblue und
S Broker, CFDs hingegen nur bei Cortal Consors,
Flatex und Vitrade.
Speziell Vieltrader sind gut beraten, die Rabattstaffel
oder die speziellen Preismodelle für sie
genau zu studieren. So hat die Onvista Bank angekündigt,
in nächster Zeit mit einem weiteren Preismodell
für aktive Anleger, die mehr als 200 Trades
pro Jahr eingeben, zu starten. Und bei Vitrade gibt
es bereits ein günstigeres Preismodell, das an die
Nutzung der Plattform HTX gekoppelt ist: Wer 100-
mal und öfter pro Monat handelt, nutzt die Plattform
umsonst. Wer weniger handelt, zahlt 199 Euro
pro Monat. Die wichtigsten Konditionen von neun
großen Anbietern haben wir in unserem Überblick
zusammengestellt (siehe S. 66). In unserem ausführlicheren
Internetvergleich finden Sie die Angebote
und Onlinekonditionen von 22 Brokern und
Filialbanken – inklusive ausführlichen Angaben
zum CFD- und Anleihehandel sowie zum Beratungsangebot.

BRIGITTE WATERMANN

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Beitrag von pantarhei » 06.12.2010, 18:01

Ich habe seit heute xetra level II (= Ordertiefe 10) feigeschaltet in meinem gts-Zugang. Damit kann ich gut arbeiten. :)

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Beitrag von Holzwurm » 06.12.2010, 19:51

diesbzgl. eine Verbesserung, an folgenden Punkten sollte Onvista aber noch etwas tun:
-online Weisung bei Kapitalmaßnahmen. Ging wunderbar bei Nordnet, bei Onvista Fehlanzeige, würde bei Onvista einiges Personal sparen und verbessert die Servicequalität
-Postbox: jede Teilausführung erzeugt eigene Abrechnung, statt wie bei Nordnet Zusammenfassung auf 1 Blatt. Auf diese Weise werden X Mb Datenmüll erzeugt, die Ermittlung der Abgeltungssteuer ist auf den Abrechnungen sowieso nicht nachzuvollziehen, die Realisierungsübersicht bei Nordnet war dagegen glasklar, wenn auch manchmal falsch, wenn es Kapitalmaßnahmen gab. Suche nach einem bestimmten Wertpapier in der Postbox ist nicht möglich
-Fehlende Filterfunktion bei Auftragsliste, herauszufinden wann wo und wie eine Aktie zuletzt ge/verkauft wurde wird deshalb für Heavytrader zur Odysee
-Filterfunktion bei Wertpapierbestand wäre auch nett, damit man sich aufs Wesentliche konzentrieren kann. Wertpapierbestandsliste enthält viel zu viel Datenmüll pro Posten, mit dem man nichts anfangen kann

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Beitrag von pantarhei » 06.12.2010, 20:03

Holzwurm hat geschrieben:-Filterfunktion bei Wertpapierbestand wäre auch nett, damit man sich aufs Wesentliche konzentrieren kann. Wertpapierbestandsliste enthält viel zu viel Datenmüll pro Posten, mit dem man nichts anfangen kann


volle Zustimmung, holzwurm. Und sicher gibt es vieles mehr zu verbessern, um auf nordnetniveau zu kommen.

Aber Datenmüll in der Wertpapierbestandsliste? Mich interessieren schon alle Positionen, die ich im Depot habe.

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Beitrag von Holzwurm » 16.12.2010, 10:21

neue Negativerfahrungen bei onvista:
-Service Hotline 530 offenbar nur noch von 9-20 Uhr besetzt (ursprünglich 8-22 Uhr)
-IT schafft es nicht, Handelbarkeit von MDAX Wert zur Börseneröffnung trotz Anruf am Vortag 18:00 Uhr wiederherzustellen. Aktie weithin nicht handelbar.

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Beitrag von pantarhei » 02.04.2012, 14:56

flatex:
Kunden-Login

Die angeforderte Seite ist auf Grund von Wartungsarbeiten vorübergehend nicht erreichbar!

zurück zu flatex.de


Können die das nicht am Wochenende oder nach Börsenschluss machen?

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Beitrag von chrisS » 02.04.2012, 15:19

Oh thats right.

Allerdings denke ich nicht, dass diese geplant waren ^^
Bin ansonsten sehr zufrieden mit denen.
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Gute Nachrichten von Lynx

Beitrag von pantarhei » 19.12.2012, 19:44

Aktienhandel in Europa

LYNX ermöglicht Ihnen ab sofort einen noch günstigeren Aktienhandel an den europäischen Aktienbörsen in Deutschland, Österreich, Niederlande, Frankreich, Italien, Spanien und Belgien. Wir senken für Sie die Mindestkommissionen ab sofort auf 5,80 EUR pro Order. Ausgenommen hiervon ist der Handel über die Frankfurter (FWB) und die Stuttgarter (SWB) Wertpapierbörse.


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Re: Alles eine Frage der Bank

Beitrag von pantarhei » 24.04.2014, 11:26

flatex holt Platz 1 bei DtGV-Test
Matthias Hach: "Das Testergebnis freut uns sehr"

Im März verglichen die Experten der DtGV 16 Online Broker anhand von 326 Kriterien und analysierten unter anderem Preisstrukturen, Angebote, Komfort, Transparenz und Kundenservice. Neben der Auswertung der Angebote kontaktierten die Tester jeden Support fünfmal telefonisch und zehnmal per E-Mail. Mit einem Gesamtergebnis von 80,5 Punkten schnitt flatex dabei am besten ab und erreicht als einziger Anbieter einen Wert von über 80 in der Gesamtwertung.

"Punkten konnte flatex im Test insbesondere beim Kundendienst, der Transparenz und bei den Konditionen", schreibt die DtGV. Während die Wertungen der Konkurrenten in den einzelnen Teilbereichen oft erheblich schwanken, bietet flatex durchgängig ein stabiles Leistungsbild. "flatex erfüllte die Kriterien insgesamt am besten und wurde Testsieger [.]" ist das Fazit der Studie. Dabei spielte auch das Mobilangebot von flatex eine Rolle.

"Das Testergebnis freut uns sehr", sagt Matthias Hach, Geschäftsführer der flatex GmbH. "Die Studie bestätigt, dass flatex als Preis- und Innovationsführer im Markt auch bei Transparenz und Kundenorientierung vorne liegt. Gleichzeitig", so Hach weiter, "sehen wir, wo unsere Mitbewerber in den einzelnen Bereichen stehen. Wir nehmen das Ergebnis als Ansporn uns weiter zu verbessern und auch in Zukunft die beste Online Brokerage Lösung zu liefern."

Eine Zusammenfassung der Studie kann online unter http://bit.ly/1ihg63G eingesehen werden.

red

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